Schon vor der Gründung des Vereins gab es Bestrebungen, das historische Erbe Merings dauerhaft zu sichern und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Mit Gründung des Heimatvereins Mering e.V. im Jahre 1993 stand der Marktgemeinde erstmals ein organisierter Partner zur Verfügung, der das Projekt „Heimatmuseum“ in der von der Marktgemeinde gepachteten Schlossmühle realisieren konnte. Über viele Jahre wurde in ausschließlich ehrenamtlicher Arbeit eine Sammlung aufgebaut, das erste Museum konzipiert und eingerichtet.
Am 4. Januar 1997 wurde das Heimatmuseum Mering unter der Trägerschaft der Marktgemeinde Mering und in organisatorischer Verantwortung des Heimatvereins im einstigen Bürgerzentrum Schlossmühle eröffnet.
Von 2001 bis März 2003 fanden ein schrittweiser Ausbau und eine kontinuierliche Umgestaltung statt. Auch die Inventarisierung der Museumsbestände wurde mit Unterstützung der Landesstelle für nichtstaatliche Museen in Bayern professionalisiert.
Nach dem Verkauf der Schlossmühle musste der Heimatverein federführend den im alten Gebäudeteil gelegenen Museumsbereich zum Jahreswechsel 2018/19 innerhalb weniger Wochen räumen und die Museumsbestände einlagern.
Bedeutende Themen der Dauerausstellung im ehemaligen Heimatmuseum waren:
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- Vor- und Frühgeschichte
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- Ortsgeschichte mit alten Ansichten
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- Keramik- und Tonwarenherstellung in Mering
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- Uhrenbau im 19. Jahrhundert in Mering
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- Historische Kleider und Schmuckstücke
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- Meringer Kunstschmiede
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- Handwerke vergangener Zeit
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- Landwirtschaft zu Anfang des 20. Jahrhunderts
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- Kirchliches, Bildhauerfamilie Luidl
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- Schule zur Zeit der Großeltern
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- Ende des Zweiten Weltkrieges, Flüchtlingselend 1945

































